Mythos - Oak Island


Der Anfang vom Mythos


Sommer 1795 Daniel McGinnis streift auf der unbewohnten Insel umher und entdeckt plötzlich einen ungewöhnlich kräftigen Baum mit einem abgeschlagenen Ast, von dessen Stummel ein alter Schiffsflaschenzug hängt. Im Boden eine runde Vertiefung von ca. 3 Meter Durchmesser.Schon am nächsten Tag begab sich Daniel McGinnis und seine Freunde Anthony Vaughn und John Smith auf Schatzsuche. Nach 3 Meter tiefer stoßen sie auf eine Lage Holzstämme, nach etwa 6 Meter auf die nächste. Sie brechen die Aktion ab, da das Loch zu tief wird.Einer der Freunde kauft wenig später das Land um die Grube.Die Kunde von dem eigenartigen Schacht auf Oak Island machte schnell die Runde – Die Schatzsuche war eröffnet und hält schon seit über 200 Jahren an..


1804 Der Kaufmann Simeon Lynds gründete mit einer Gruppe wohlhabender Geschäftsfreunde die Onslow Company und stellte eine professionelle Suchexpedition zusammen.Der 30jährige Simeon Lynds erkannte sofort, dass es nur mit einem starken finanziellen Hintergrund möglich wäre, Erfolg zu haben.Man stieß auf Platten aus Eichenholz, Schiffskitt und Kokosfasern die alle drei bis fünf Meter auftauchten, bis zu einer Tiefe von 28 Metern. So stellte sich schnell heraus, dass hier einst ein künstlicher Schacht in die Erde getrieben worden war.


In etwa 30 Metern Tiefe traf man dann auf eine Steinplatte mit einer geheimnisvollen Inschrift.Die Männer waren euphorisch und glaubten sich kurz vor dem Ziel. Hier unter dieser Platte nun würde der Schatz liegen. Ihre Enttäuschung war riesengroß. Zwar fanden sie auf der Unterseite der Steinplatte eingemeißelte Buchstaben und Darstellungen, mit denen aber leider niemand etwas anfangen konnte. Auch die Sprache war den Menschen unbekannt, niemand konnte sie in irgendeiner sinnvollen Form deuten.



Doch über Nacht füllte sich der Schacht mit Wasser. Alle Versuche, die Grube leer zu pumpen, scheiterten. Die Onslow Company ging pleite und die Grabungen mussten eingestellt werden.
1849 Von den ursprünglich 3 Entdeckern des Schachtes auf Oak Island lebt nur noch zwei. Smith und Vaughan unterstützt das Ausgrabungsteam die Truro Company. Jonathan B. McCully, der Teamleiter, fand heraus warum die Grube überflutet wurde. An der Küste machte McCully eine unglaubliche Entdeckung:


Der ganze Küstenabschnitt war von Menschenhand künstlich angelegt worden. Unter der Steinschicht im flachen Wasser führten fünf kastenförmige Kanäle mit leichtem Gefälle zum Ufer. Das fächerförmige System mündete in einen Hauptkanal. Bei Flut schoss das Meerwasser hindurch und vermutlich weiter in einen unterirdischen Stollen unter der gut 150 Meter entfernten Schatzgrube. Diese kunstvolle Anlage war sicher nicht das Werk von Piraten, sondern ein aufwendiges, bergbautechnisches Projekt. Wer aber hatte die nötige Erfahrung, um so etwas zu bauen?

Er ließ entlang der Bucht einen 45 Meter langen Fangdamm zwischen der Ebbelinie und dem Wassereintrittsgebiet anlegen und hoffte dadurch den Wasserzufluss aufhalten zu können. Erneut kam es zu einem Wassereinbruch bis auf 18 Meter Tiefe. Der neue, noch nicht fertige, Damm wurde zerstört. Wie ihre Vorgänger waren auch McCullys Leute gezwungen, ihre Aktivitäten aus Geldmangel einzustellen.
 
Theorien
Es existieren einige Theorien was der Schatz sein könnte und wie er dort hinkam:

Theorie 1:
Die Inka oder die Azteken
Einige vermuten einen Schatz der Inkas oder Azteken aufgrund umfassende technische Kenntnisse verfügte und vielleicht ein Inka Fürst sein Gold vor den Spanier retten wollte.

Theorie 2:
UFO Basis
Eine weitere Theorie ist, dass auf Oak Island vielleicht mal eine UFO Basis, oder ein wie auch immer gearteter Stützpunkt Außerirdischer war.

Theorie 3:
Manuskripte Shakespeares
Einige meinen, dass es sich bei dem Schatz um verlorengegangene Manuskripte Shakespeares handelt.

Theorie 4:
Der Schatz der Tempelritter
Einige meinen sogar, dass es sich bei dem Schatz auf Oak Island um den Heiligen Gral handeln soll.

Theorie 5:
Doch ein Piratenschatz
Es ist fast sicher, daß die Insel im 17. und 18. Jahrhundert als Piratenunterschlupf diente.


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